FAIRSTAGE
Modellprojekt für diskriminierungsfreie und gute Arbeitsbedingungen an Berliner Theatern

Kulturpolitische Debatte: Arbeitsbedingungen und kulturpolitische Realitäten 2026 – FAIRSTAGE in den freien darstellenden Künsten

27. Januar 2026

Ort: Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin

Es ist keine Anmeldung nötig – kommt einfach vorbei.

Weiterbildung: Bootcamp für Künstler*innen – Freie Szene trifft Politik!

30. Januar 2026

Ort: Ballhaus Ost, 3. OG, Pappelallee 15, 10437 Berlin

Publikation: Theater, Arbeit, Transformation. Die Berliner Theaterlandschaft, das Modellprojekt FAIRSTAGE und gute Arbeitsbedingungen

Kulturpolitische Debatte: Arbeitsbedingungen und kulturpolitische Realitäten 2026 – FAIRSTAGE in den freien darstellenden Künsten

27. Januar 2025, ab 16 Uhr | Ballhaus Ost

Ein kulturpolitischer Begegnungssalon in zwei Teilen

Spätestens seit den ersten plötzlichen und drastischen Kulturkürzungen des Berliner Senats für das Jahr 2025 ist die finanzielle Lage in der Förderung der Berliner Performing Arts unübersichtlich. Die wechselhaften Verhandlungen über den Doppelhaushalt 2026/27 trugen ihren Teil zur allgemeinen Verunsicherung bei und die Einstellung mehrerer Förderprogrammen auf Bundesebene trifft insbesondere die Berliner Szene hart, die traditionell besonders stark von Bundesförderungen profitiert.

16 bis 18 Uhr: Impulse zur aktuellen Situation

Im kulturpolitischen Begegnungssalon kommen zahlreiche Akteur*innen aus Szene, Verbänden, Politik und Verwaltung zu Wort. Unter anderem freuen wir uns auf Inputs von Cilgia Gadola und Paul Hess vom BFDK – Bundesverband Freie Darstellende Künste, vom Dachverband Tanz und vom Fonds Darstellende Künste zu den Folgen des Bundeshaushalts. Anne Schneider stellt die aktuelle Petition gegen die Bundeskürzungen vor. Marie Henrion vom Tanzbüro Berlin, Dagmar Domrös für den Arbeitskreis der Kinder- und Jugendtheater, Luise Würth von FAIRSTAGE, Daniel Brunet von der Koalition der Freien Szene und dem LAFT Berlin sowie Jannik Rodenwaldt von der GDBA berichten aus ihren jeweiligen Arbeitsfeldern. Der Beteiligungsprozess für ein Berliner Kulturfördergesetz wird von Sarah Stührenberg vorgestellt, Philipp Harpain ruft zur Kampagne BerlinIstKultur auf. Moderieren und auf die Zeit achten wird Janina Benduski vom LAFT Berlin.

Gemeinsam wollen wir zentrale Fragen zu Arbeitsbedingungen, Förderung und kulturpolitischen Perspektiven diskutieren und überlegen, wie es nun weitergehen kann.

18:00–19:00 Uhr: Tischgespräche beim gemeinsamen Essen

Ein gemeinsames Essen bietet allen Anwesenden viele Möglichkeiten zum Nachfragen und für Austausch und Begegnung.

ab 19:00 Uhr: Offene Gesprächsrunde mit Impulsgeber*innen und Publikum

Gemeinsam wollen wir den Stand der Dinge zusammen fassen und gemeinsam mit unseren Beobachter*innen Arne Vogelsang und Theresa Schütz nach Lösungen und Handlungsansätzen suchen. Ein offenes Gesprächsformat lädt die Impulsgeber*innen und die  Besucher*innen zur Diskussion ein. Die Bar ist geöffnet und Alisa Tretau moderiert.

 

Informationen und Barrierefreiheit:

Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle.

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt und beinhaltet viele Fachwörter. Fragen werden gerne beantwortet und sind auch in englisch möglich.

Informationen zur Barrierefreiheit im Ballhaus Ost:
www.ballhausost.de/barrierefreiheit

Kontakt & Barrierefreiheitsbedarfe:
laura.paetau@fairstage.berlin | +49 (0)30 204 59 79 – 07 (Mo–Do)

„Arbeitsbedingungen und kulturpolitische Realitäten 2026“ ist eine Kooperation von FAIRSTAGE und dem Ballhaus Ost Berlin.

Ziel des Berliner Modellprojekts FAIRSTAGE sind diskriminierungsfreie und gute Arbeitsbedingungen für alle festen und freien Mitarbeiter*innen an öffentlich finanzierten Berliner Theatern.

In der ersten Projektphase im Sommer 2021 arbeiteten erstmalig institutionell geförderte Bühnen, konzeptgeförderte Ankerinstitutionen der freien Szene sowie Vertreter*innen von Verbänden, Initiativen und zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen in einem Beteiligungsverfahren zusammen an der Erstellung eines Maßnahmenkatalogs, der Handlungsempfehlungen klar an die unterschiedlichen Zuständigkeitsbereiche adressiert.

Die zweite Projektphase von FAIRSTAGE ab Herbst 2022 baut auf den Erkenntnissen der ersten Projektphase auf, begleitet die Umsetzung einzelner Maßnahmen und setzt eigene Beiträge um. Geplant ist ein dreijähriger Prozess, in dem die vier inhaltliche Handlungsebenen Publikation, Konferenz: Informationen & Weiterbildung, Beteiligungsforen & Schnittstelle wirksam miteinander verknüpft werden.

Mitmachen:

Für regelmäßige Informationen zum Projekt und Möglichkeiten zur Beteiligung bitten wir um eine kurze E-Mail an: info@fairstage.berlin

 

Mehr zu FAIRSTAGE:

„Berliner Modellprojekt gegen Machtmissbrauch an Bühnen“ – rbb Inforadio

„Es könnte so schön sein wenn…“ Das FAIRSTAGE-Projekt in Berlin – Deutschlandfunk

„Reinindiestrukturen“ – Ko-Leitung Frederika Tsai im Gespräch mit dem Ensemble-netzwerk

Kampagne #BerlinIstKultur: Angesichts der drohenden Kürzungen im Berliner Haushalt hat die Berliner Kultur die Kampagne #BerlinIstKultur gestartet. www.berlinistkultur.de


 

Download des Maßnahmenkatalogs als PDF (Stand September 2021):


Das Modellprojekt FAIRSTAGE ist eine gemeinsame Initiative von Diversity Arts Culture, ensemble-netzwerk und LAFT Berlin, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.